Spiekeroog

31.5.2013

Musiktage Spiekeroog 2013 - Eine Nordseeinsel in allen Klangfarben erleben

 

Spiekeroog/Frankfurt, 31. Mai 2013. Vom 19. bis 22. September 2013 geht es auf der Nordseeinsel Spiekeroog besonders musikalisch zu, denn dann laden die „Musiktage Spiekeroog“ Gäste aus nah und fern zum Lauschen und Genießen ein. Auf der Bühne stehen Musikgrößen wie Peter Dahm, Nathan Steinhagen oder auch das Cellowerk Bremen und beeindrucken mit Sonetten, modernen Stücken sowie mit eigenen Kompositionen.

 

Auftaktkonzert – Erlebach neu entdecken

Wie schon in seinem Musikzyklus „unterWegs“ bewegen sich die Kompositionen von Peter Dahm im Spannungsfeld seiner Erfahrungen. Hierzu gehören unter anderem türkische, indische und afrikanische Musik, seine Wurzeln in der deutschen Liedtradition als auch die vom Jazz geprägte Improvisationslust. Das Aufeinandertreffen der Kompositionen Erlebachs mit der Kompositionsweise von Peter Dahm einerseits und die Kombination aus einem Jazzquartett und einem Streichertrio andererseits führen dabei zu einer lebendigen Begegnung musikalisch unterschiedlicher Welten, die ihre Zuhörer beeindrucken werden. An der Seite des Saxofonisten Peter Dahm werden auch die beiden renommierten Musiker Henning Schmiedt (Piano) und Uli Moritz (Drums and Percussion) auf der Bühne stehen. Termin: 19. September 2013, 20 Uhr, Kogge

 

Öffentliche Proben – Ein Blick hinter die Kulissen

Einmal den Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter schauen – das können Besucher am 20. September ab 17 Uhr im Inselkino Spiekeroogs. Denn dann wird hier in lockerer Atmosphäre ausprobiert, gefeilt und ausgelotet, was später im Konzert erklingen wird.

 

Urban Geometries by Nathan Steinhagen

Prismatische Harmonik, arabeske Melodik, naturhafte Rhythmik – so beschreibt Nathan Steinhagen seinen Kompositionsstil. Während des Klavierstudiums erhielt der in Warschau geborene Pianist und Komponist an der Musikhochschule Würzburg Unterricht in Tonsatz und Komposition. In zahlreichen Filmmusiken, die Steinhagen im Auftrag des NDR schrieb, manifestierte sich sein eigener Klangstil unter der Vorgabe von Länge und Inhalt der Bilder. Als Inspiration seiner neuesten Werke dienten Ereignisse, Menschen, Landschaften, Stimmungen oder Mythen. Steinhagens Bestreben ist es, in seinen Werken filigrane Kunstformen zu formuliere, die unmittelbar erlebbar bleiben.

 

Dies können Besucher bei den „Musiktagen Spiekeroog 2013“ mit ihren eigenen Ohren erleben und sich in eine eigene, andere Welt der Musik entführen lassen. Termin: 20. September 2013, 19 Uhr, Kogge

 

Auch für Tagesgäste ein Ausflug wert: Mit einem Konzertbeginn um 19 Uhr und einer Rückfahrtmöglichkeit um 22 Uhr gibt es auch für Tagessgäste die Möglichkeit, dieses Konzert zu besuchen. Für 30 Euro erhalten Interessierte das Fährticket inkl. Kurbeitrag sowie die Eintrittskarte zum Konzert.

 

Celloquartett – im Bann des Celloklangs

Die Dozenten des Cellowerk Bremen laden Musikfans ein, sich vom Celloklang verzaubern zu lassen. Das Cello mit seinem vollen, dunklen Timbre, im Quartett vervierfacht, erzeugt weiche Klangteppiche und eignet sich hervorragend für balladenhafte und gefühlvolle Stücke. Die vier Musiker Maren und Konrad Seeliger, Lana Kostic und Matthias Boutros werden Stücke von Bach über Mozart und Grieg bis hin zu Hits der „goldenen Zwanziger“ zum Besten geben. Termin: 21. September 2013, 20 Uhr, katholische Kirche St. Peter

 

Musikworkshops der besonderen Art

Bei den Musikworkshops der Schüler der inseleigenen Hermann-Lietz Schule steht die afrikanische Musik im Mittelpunkt. Heiße Rhythmen und ureigene Klänge, die schnell erlernbar sind, bringen alle musikinteressierten Schüler zusammen.

 

Das Cellowerk Bremen hält ebenfalls im Rahmen der Musiktage einen Workshop ab und präsentiert, wie auch die Schüler der Hermann-Lietz Schule, die Ergebnisse beim Abschlusskonzert am 22. September 2013. Die Celloschüler legen ein besonderes Augenmerk auf das Erweitern des klassischen Repertoires. So erklingen in ihren Konzerten nicht selten auch rumänische Folklore, weihnachtliche Musik aus Venezuela oder südamerikanische Tangos.

 

Großes Abschlusskonzert

Beim großen Abschlusskonzert stellen die Teilnehmer der Workshop ihr erlerntes Können unter Beweis und zeigen, was passiert, wenn unterschiedliche, sich bis dato unbekannte Musiker und Musikrichtungen aufeinander treffen. Urlauber können so die „Musiktage Spiekeroog 2013“ perfekt ausklingen lassen – zusammen mit Spiekeroogs besonderer Atmosphäre. Termin: 22. September 2013, 20 Uhr, Neue evangelische Kirche

 

Das gesamte Programm finden Interessierte zum Download auf www.spiekeroog.de.

 

Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 15 Euro je Ticket und an der Abendkasse 17 Euro. Wer sich keines der Konzerte entgehen lassen möchte, für den ist das Festivalticket für 42 Euro genau das Richtige.

 

Inselinformationen und Unterkunftsanfragen erhalten Interessierte unter www.spiekeroog.de, Presseinformationen und Fotos zum Download unter www.gce-agency.com/kunden_bilder_spiek.html.

 

Über die Musiktage Spiekeroog

Die Musiktage sind Netzwerkpartner der Ostfriesichen Landschaft im Themenjahr „Land der Entdeckungen“. Die Schirmherrschaft hat Henning Scherf. Die Konzerte werden umrahmt von einem Programm, das der Musikvermittlung an Schüler dient. Zusätzlich zum angekündigten Festivalprogramm wird es im Ortskern noch weitere kleine, kurze und kostenfreie Konzerte geben.

 

Spiekeroog gehört zu den ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer, hat eine Fläche von 18 Quadratkilometern und zählt ungefähr 800 Einwohner. Das staatlich anerkannte Nordseeheilbad verfügt über einen kilometerlangen feinen Sandstrand, kleine Wäldchen, eine reizvolle Dünenlandschaft und einen idyllischen Dorfkern. Auf der grünen Insel trübt nichts den unbeschwerten Naturgenuss, denn die Insel Spiekerooog ist autofrei.