Spiekeroog

20.8.2014

Auf Spiekeroog der Natur auf der Spur: Von Watt- und Dünenwanderungen, einem Pottwalskelett und Kutterfahrten

 

Spiekeroog/Frankfurt, 20. August 2014. Was passiert bei Ebbe und Flut? Was haben der Mond und die Sonne damit zu tun? Welche Lebewesen gibt es im Watt und was hat das Wattenmeer mit den Niagara Fällen gemeinsam? Auf der idyllischen Nordseeinsel können Naturfreunde genau diesen und vielen weiteren Fragen auf den Grund gehen.

 

Seit jeher steht Spiekeroog für Nachhaltigkeit und Natürlichkeit, denn ein Großteil der Insel ist Ruhe- oder Schutzzone, mit den Salzwiesen, den Dünen und der Ostplate gibt es weite Bereiche, in denen die Natur "das Sagen" hat. Bei geführten Watt- und Dünenwanderungen aber auch Kutterfahrten und im Nationalpark-Haus Wittbülten erfahren Urlauber mehr über die Geheimnisse des beeindruckenden UNESCO-Weltnaturerbes.

 

Über Stock und Stein – Spiekeroog erwandern

 

Auf Spiekeroog gibt es zahlreiche spannende Wanderwege und -ausflüge für Groß und Klein, denn die Insel ist ein Dorado für Entdecker. Ob am Strand, durch Salzwiesen oder einsame Wäldchen, über Bohlen- und Dünenwege oder mit den beliebten geführten Wattwanderungen tauchen Gäste tief ein in die Spiekerooger Natur.

 

„Ab ins Watt“ heißt es für diejenigen, die das UNESCO-Weltnaturerbe hautnah erleben möchten. Denn das Watt steckt voller gut gehüteter Geheimnisse die entdeckt werden möchten. Diese lüften die Wattführer, die den Teilnehmern Augen, Ohren und Nase für eine Welt öffnen, die auf den ersten Blick eintönig und unscheinbar wirkt. Die Entdecker lernen beispielsweise, wie sich Möwen- von Austernfischerspuren unterscheiden oder sie suchen nach Watt- und Wellhornschnecken. Anbieter und Termine finden Interessierte hier.

 

Wer lieber trockenen bleiben, sich aber die wunderschöne Natur Spiekeroogs trotzdem nicht entgehen lassen möchte, für den ist ein Dünenspaziergang genau das Richtige. Der Spaziergang beginnt im Osten des Inseldorfes, ist vier Kilometer lang und dauert circa 2,5 Stunden. Hierbei erkunden die Spaziergänger Dünengärten und Inselwäldchen und entdecken dabei das ausgedehnte Dünengebiet.

 

Mit dem Fischkutter ins Watt – und zu Fuß zurück …

 

Eine eher außergewöhnliche Art der Watterkundung ist ein Ausflug mit Nationalpark-Wattführer Carsten Heithecker und dem Fischkutter „Gorch Fock“. Unter dem Motto „Mit dem Fischkutter ins Watt – und zu Fuß zurück“ verlassen die Teilnehmer mitten im Watt das Schiff und wandern gemeinsam zu Fuß zurück nach Spiekeroog. Bereits während des Auslaufens im Hafen Neuharlingersiel erzählt Carsten Heithecker seinen Passagieren Interessantes zur Wattfahrt und der ostfriesischen Küstenfischerei. Vorbei an den Seehundsbänken, kurz vor einer alten Muschelbank – circa zwei Kilometer südlich von Spiekeroog – gehen alle Teilnehmer von Bord. Es folgt eine Wattwanderung zurück zur Insel und ungefähr drei Stunden nach Abfahrt stehen alle Entdecker wieder am Hafen Spiekeroog. Etwas erschöpft, glücklich und ganz sicher um eine einmalige Erfahrung im Leben reicher! Mehr Informationen unter www.spiekeroog.de.

 

Große und kleine Forscher – Spiekeroog verstehen

 

Im Nationalpark-Haus Wittbülten entdecken Kinder und Erwachsene die Besonderheiten der „Grünen Insel“. Hier wird die faszinierende Natur Spiekeroogs in einer imposanten Ausstellung vorgestellt – darunter die Gezeiten, die Inselentstehung sowie das Leben der Meeressäugetiere. Das einzigartige Gezeitenmodell soll den Nordseefreunden die Ebbe und Flut näher bringen. So zeigt es beispielsweise die Wirkung von Gravitation zwischen Mond und Erde sowie Sonne und Erde, inklusive Phänomenen wie Spring- und Nipptide. Highlights sind ein 15 Meter langes Pottwalskelett und die Aquarienanlage, die auf lebendige Art und Weise Einblicke in die Unterwasserwelt der Nordsee gewährt.

 

Auf Du und Du mit Möwen und Wattvögeln

 

Nicht nur im Wasser gibt es eine Vielzahl an Tieren zu entdecken – ein Großteil befindet sich auch direkt über den Köpfen der Urlauber. Ansässige Wattvögel, Gänse, Enten und Möwen nehmen mehr als die Hälfte der Nordseeinsel in Anspruch, denn die langen Sandstrände, die Primärdünen und vor allem das Wester- und Ostergroen sowie die Ostplate bieten Vögeln Brut- und Futterplatz. Nicht nur einheimische Vögel sind hier zu beobachten – Millionen von Zugvögeln versorgen sich jährlich bei ihrem Aufenthalt im Wattenmeer mit ausreichend Nahrung, um sich für den Rückflug in ihre Brutgebiete zu stärken. Besonders während der Zugvogeltage vom 11. bis 19. Oktober 2014 können Hobby-Ornithologen außergewöhnliche Naturschauspiele erleben, wenn sich tausende Vögel zugleich in die Lüfte erheben.

 

Faszination Weltnaturerbe Wattenmeer

 

Seit 1986 gehört Spiekeroog zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das 2.400 Quadrat­kilometer große Gebiet schützt ein weltweit einmaliges Biotop, welches durch Ebbe und Flut zweimal täglich ein neues Gesicht bekommt. Am 26. Juni 2009 wurde das Wattenmeer schließlich vom Welterbe-Komitee der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Es ist damit den Niagarafällen, dem Great Barrier Reef oder dem Grand-Canyon Nationalpark gleichgestellt. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist der zweitgrößte deutsche Nationalpark und reicht von der Ems im Westen bis an die Elbe im Osten. Dabei umschließt er die Ostfriesischen Inseln, Watten und Seemarschen.

 

 

Für Inselinformationen und Unterkunftsanfragen: www.spiekeroog.de.

Presseinformationen und Fotos in hoher Auflösung stehen im neuen Pressbereich der Homepage zum Download bereit: www.spiekeroog.de/presse

 

Spiekeroog gehört zu den ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer, hat eine Fläche von 18 Quadratkilometern und zählt ungefähr 800 Einwohner. Das staatlich anerkannte Nordseeheilbad verfügt über einen kilometerlangen feinen Sandstrand, kleine Wäldchen, eine reizvolle Dünenlandschaft und einen idyllischen Dorfkern. Auf der grünen Insel trübt nichts den unbeschwerten Naturgenuss, denn die Spiekerooog ist autofrei.

 


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