HessenAgentur

1.10.2014

Made in Hessen: Bier, Glück und Küsse aus heimischen Unternehmen

 

 

Glück und Küsse sind nicht käuflich? In Hessen schon. Hier gibt es neben der ältesten Schokokuss- sogar eine richtige Glücksfabrik. Darüber hinaus haben auch hessische Stühle und Hüte Weltenruhm erlangt. Interessierte finden hier und unter www.hessen-tourismus.de einen kleinen Überblick über die Vielfalt hessischer Produkte.

 

++ Thonet Wiener Caféhausstuhl kommt aus Frankenberg ++
 Jeder kennt ihn: den Wiener Caféhaus-Stuhl. Der weltberühmte Klassiker des Möbeldesigns ging um die Welt und gilt als das meistbenutzte Sitzmöbel. Erfunden hat ihn 1859 der Tischlermeister Michael Thonet, ein Pionier der Möbelproduktion mit großem unternehmerischem Weitblick. Mit seinen Bugholzmöbeln und später auch mit seinen Bauhaus-Stahlrohrmöbeln erlangte Thonet Weltruhm. Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden Thonet-Möbel im nordhessischen Frankenberg hergestellt, dort befindet sich seit den 1950er Jahren der Stammsitz des traditionellen Familienunternehmens. Thonet-Möbel sind in den wichtigsten Designsammlungen der Welt vertreten, sie befinden sich unter anderem im Museum of Modern Art in New York und der Pinakothek der Moderne in München. Heute fertigt Thonet in fünfter Generation neben den bekannten Klassikern aus Bugholz und Stahlrohr zahlreiche Wohn- und Arbeitsmöbel. Die Liste der für das Unternehmen tätigen Architekten und Designer ist lang. Am Firmensitz in Frankenberg gibt es die Möglichkeit, einen Eindruck vom innovativen Design des Möbelherstellers zu bekommen: In einem Showroom sind Klassiker und Neuheiten ausgestellt. Darüber hinaus präsentiert das eigene Thonet-Museum die Geschichte des Unternehmens seit der Gründung 1819 mit zahlreichen Exponaten, Gemälden und Fotografien. Ebenfalls am Firmenstandort zu finden: Ein Factory-Outlet.

 

++ 100 Prozent Glück made in Hessen: Koziol Design ++
 Ob Spülbürsten, Käsereiben, Leuchten, Schmuckbäume oder andere Accessoires: Die bunten Produkte von Koziol für Küche, Büro und Wohnen werden weltweit geliebt und gesammelt. Die Wurzeln von Koziol liegen im südhessischen Odenwald: Im traditionsreichen Familienunternehmen wird von der Idee bis zum fertigen Produkt alles im Hause Koziol in Erbach im Odenwald produziert – ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig. Selbst das Kühlwasser kommt aus der eigenen Quelle. Im Koziol-Museum „Glücksfabrik“ erfahren Besucher die Familiengeschichte und Unternehmensentwicklung multimedial in einem einmaligen Maschinenpark – angefangen 1912 mit der Gräflichen Kunsttöpferei, über den Elfenbeinschmuck, die Bedarfsartikel der Kriegsjahre, Souvenirbroschen der Wirtschaftswunderzeit bis hin zum preisgekrönten Design von heute. Viele der Stationen sind interaktiv, der Besucher kann Hebel oder Knöpfe drücken, hört Musik oder kann Zeitzeugen- Interviews lauschen. Besonderes Highlight ist der Blick in die Produktionshalle: Hier erlebt der Besucher hautnah, live und in Echtzeit die Herstellung der Designprodukte. Im Design-Outlet in der Glücksfabrik finden Design-Fans das vollständige Sortiment von Koziol wie sonst nirgendwo in Deutschland. Zum Frühjahr und Herbst werden hier auch die Neuheiten präsentiert. Nach dem Shoppen kann man sich in der Glücks-Kantine mit regionalen Leckereien stärken.

 

++ Schokoküsse aus der kleinsten Schokokussfabrik der Welt ++
 Es ist die süßeste Versuchung, seit es Schokolade gibt: der Schokokuss. Bis zu 36 verschiedene Geschmacksrichtungen und über 50 verschiedene Arten finden Naschkatzen in der wohl kleinsten Schokokussfabrik in Schotten-Wingershausen im osthessischen Vogelsberg. Keil Süsswaren produziert seit über 26 Jahren in familiärer Handarbeit die verschiedenen Schokoküsse. Mit seinem Team stellt der gelernte Konditor Wolfgang Keil täglich bis zu 10.000 süße Küsse her. Im nur 30 Quadratmeter großen Werkraum kann nach Terminabsprache jeder dabei zusehen, wie die Schaumträume gefertigt werden. Die Geschmacksrichtungen in der kleinsten Schokokuss-Fabrik der Welt reichen von Caramel, Mokka, Birne, Erdbeer, über Banane, Diät, Mint, Black Mamba bis hin zu Caipirinha und mehr. Die fertigen Süßwaren verkauft Keil direkt an der Tür seiner kleinen Fabrik oder zieht mit seinem Verkaufswagen auf Märkte und Veranstaltungen.

 

++ Typisch nordhessisch: Die Ahle Wurscht ++
 Nordhessen ohne Ahle Wurscht? Das wäre wie Bayern ohne Weißbier. Egal, ob dürre Runde oder Stracke, ob Feldkieker oder Keule, ob Schmerhaut oder Fettdarm – die Ahle Wurscht ist das kulinarische Kulturgut der Region Nordhessen. Und dieses Kulturgut wird in besonderer Weise gepflegt, zum Beispiel vom Förderverein Nordhessische Ahle Wurscht. Die Mitglieder des Vereins haben sich auf die Einhaltung strenger Qualitätskriterien verständigt – das gilt sowohl für die Zutaten, als auch für die traditionelle Herstellungsweise der nordhessischen Spezialität. Am Sonntag, 2. November 2014, richtet der Verein zum dritten Mal den Ahle-Wurscht-Tag in Lohfelden bei Kassel aus. Tausende Besucher werden ab 11 Uhr zu dem Fest im urigen Löwenhof erwartet, wo es dann um die Wurscht geht. Traditionsmetzgereien sind vertreten und stellen ihre Produkte vor, es gibt Verkostungen und auch viele Informationen rund um die Ahle Wurscht. Besucher erfahren dann etwa, dass sich der Name der Spezialität von der langen Reifezeit herleitet, mit der die Wurst monatelang haltbar gemacht wird.

 

++ Immer ganz oben: Kopfbedeckungen made in Hessen ++
Nur drei Hutfabriken gibt es heute noch in Deutschland. Die älteste davon befindet sich in der Region Vogelsberg im osthessischen Städtchen Lauterbach. Seit über 190 Jahren sorgt die familiengeführte Hutfabrik R. & M. Wegener dafür, dass die Menschheit weltweit gut „behütet“ wird. Wenn deutsche Athleten in ein Stadion einmarschieren oder betuchte Briten in Ascot den Galopprennen zuschauen, tragen sie nicht selten Hüte der Familie Wegner. Produziert wird unter anderem auch in Lizenz für Modemarken wie Bugatti, Bruno Banani und Baldessarini. Vom Westernhut bis zum Zylinder – wer wissen möchte, wie die Kopfbedeckungen entstehen, kann das bei einer Werksführung erfahren. Diese finden immer Samstag und Sonntag nach Vereinbarung statt. Der Outlet Store „Hutique“ ist Montag bis Freitag geöffnet.

 

++ Waschechte Hessen: Seifenmanufaktur Gedern ++
 Rote, gelbe, blaue, grüne und marmorierte Seifen, mit Blüten und Kräutern bestreut oder verfeinert, als handliche Stücke oder Badebomben: Die Seifenmanufaktur Gedern lockt mit 85 unterschiedlichen Seifentypen in den kleinen Laden im Gederner Schloss. Wie so eine Seife gesiedet, gemischt und hergestellt wird, erfahren Besucher bei einer Vorführung. In den Regalen reihen sich die Seifen nach Duftnoten sortiert auf den Regalen. Lavendel, Rose, Zitrusfrüchte oder exotische von Drachenblut bis Ambra mit Ingwer – wer die Auswahl aus dem Angebot naturreiner Seifen treffen soll, der hat die Qual der Wahl. Alle Seifen werden ausschließlich mit naturreinen Zutaten wie Ölen, Shea- oder Kakaobutter aus kontrollierter, biologischer Produktion hergestellt. Zusätze sind ätherische Öle, Blüten, Kräuter und deren Extrakte ebenso wie Heilerden und mineralische Farben.

 

++ Feinste Schokolade und handgefertigte Pralinen aus Hessen ++
 Amaretto-Trüffel oder Braunfelser Kurparknüsse mit frisch geschmolzenem Walnuss-Krokant – seit 1970 werden in den Backstuben der Confiserie Vogel im hessischen Braunfels feinste Kuvertüren, bester Marzipan, edle Brände und Likör, Mandeln und Nüsse in Handarbeit zu Pralinen verarbeitet. Das Café Vogel, im Herzen der Altstadt gelegen, wird von Konditor-, Innungs- und Obermeister Andreas Vogel, der bereits mit zahlreichen überregionalen Preisen für seine süßen Kreationen ausgezeichnet wurde, mit viel Engagement und Leidenschaft geführt. Seine außergewöhnlichen Rezeptideen, die hohe Qualität der Rohstoffe und die handwerkliche Arbeit, lassen die Schokolade so hochwertig und geschmackvoll werden. Von der noch wirklich vorhandenen Handwerkstradition können sich Gäste während einer Degustation überzeugen und dabei alles über die Herkunft, den Anbau und die Verarbeitung der Schokolade erfahren. Darüber hinaus finden auch Vorträge, Wein-Schokoladen Degustationen, Pralinen- und Wein-Degustationen oder Genießer-Abende statt, an denen sich der Schokoladenkünstler gern bei seiner Arbeit über die Schulter schauen lässt.

 

++ In Hessen braut sich was zusammen: Brauereien und Bier aus dem Spessart ++
 Bierliebhaber kommen in Hessen voll auf ihre Kosten: Zahlreiche Gasthäuser brauen hier den Gerstensaft in alter Tradition noch selbst. In Kärrners Gasthausbrauerei in Bad Orb können Gäste mit Blick auf den Sudkessel dabei zusehen, wie sich die Schaumkrone auf ihrem kühlen Kärrners bildet. In der Gaststätte und Brauerei „Zum Braumeister“ im Bad Soden-Salmünsterer bietet nicht nur die idyllische Atmosphäre im Biergarten zwischen Hopfen und Natur das ideale Ambiente für den Treff mit Freunden und Bekannten, vor allem auch das naturbelassene, selbstgebraute Bier ist unter den Gästen sehr beliebt. Eine Attraktion für die Gäste sind die frisch gebrauten Bierspezialitäten, die es zum Selberzapfen im Bier-Tower gibt.

 

Weitere Informationen zu Produkten „Made in Hessen“ finden Interessierte unter
www.hessen-tourismus.de/reiseziele/made-in-hessen-bier-glueck-und-kuesse-aus-heimischen-unternehmen


Über Tourismus in Hessen:

Im Zentrum Deutschlands gelegen bieten die hessischen Regionen und Städte attraktive Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten für Wanderer, Radfahrer, Kultur- und Naturliebhaber, Erholungssuchende und Familien. Fachwerkidylle und Großstadtflair, über 3.300 Kilometer Hessische Radfernwege, unzählige Kulturveranstaltungen, 30 Kur- und Heilbäder, über 2.400 Kilometer qualitätsgeprüfte Wanderwege, sieben Mal UNESCO Welterbe, Burgen, Schlösser und Museen in Hülle und Fülle - Hessen ist ein Land der Kontraste.

 

Mehr Informationen unter: www.hessen-tourismus.de.

 

Die HA Hessen Agentur GmbH führt die Maßnahmen zum Tourismus- und Kongressmarketing im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung durch.


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